Mein Name ist Ute Ullrich, seit 1988 unzertrennlich mit dem Mikro verbunden. Ich lebe mit Mann, Tochter und zwei Katzen auf einem Restbauernhof in Norddeutschland.

Obwohl ich schon früh wusste, dass ich auf die Bühne gehöre, ich aus einer musikalischen Familie stamme und schon als Kind in die Rolle der Entertainerin schlüpfte, gab es einige Hürden zu überwinden.

Mit drei Jahren verlor ich meine Stimme. Der Grund dafür waren Papillome, Knötchen, die auf meinen Stimmbändern wuchsen und alle halbe Jahr operativ abgetragen werden mussten. Erst mit der Pubertät kam das Wachstum langsam zum Stilstand .Nach einer allerletzten OP, ich war inzwischen 24, erklärte ich meinem Arzt: „So, und jetzt werde ich Sängerin!“
Seinen ungläubigen Blick sehe ich noch heute vor mir. Verständlich, immer wieder aufs Neue hatte der Mann mir meine Stimme wieder geben müssen und sie hatte dabei einen rauen Grundton eingenommen. Doch genau der schien dem Publikum zu gefallen.

Gestartet bin ich mit der „Greyhound Blues Band“, gründete das Jazz-Duo „Casablanca“ und probierte verschiedenste Musikstile aus – von Blues und Jazz über Funk und Soul bis zu Gospel und Musical.

Doch bevor es soweit war, wartete eine weitere Prüfung auf mich. Ich verlor ein Auge.
Diagnose: Verdacht auf Aderhautmelanom. Schatten auf Brust und Kehlkopf ließen zudem auf fortgeschrittene Metastasierung schließen. Meine Prognose fiel entsprechend düster aus – ein halbes Jahr gaben mir die Ärzte und schritten zur sofortigen Augenentfernung.
Dann das Wunder. Entgegen aller Wahrscheinlichkeit ergab der histologische Befund, mein spezieller Tumor war gutartig. „Einer von 10000“, hörte ich die Ärzte raunen und auch die Schatten erwiesen sich als harmlos. Ich hatte zwar ein Auge verloren, aber das Gefühl, ein zweites Leben geschenkt bekommen zu haben.

Und so ging ich daran mit Glasauge und nach 21 Stimmband-Operationen meinen Traum, Sängerin zu werden, zu verwirklichen. Hatte ich Angst? Oh ja. Ich hatte Angst, immer wieder – aber dieser innere Ruf, meiner Bestimmung zu folgen und Sängerin zu werden,  war größer.

Ich behielt meinen damaligen Beruf als Medizinisch- Technische Assistentin zunächst halbtags bei, durchlief eine professionelle Gesangsausbildung, spielte u.a. auf dem Bundespresseball, der Cebit,  ComPop und trat als Voract der Söhne Mannheims auf.
Die Musik hat mich in viele Länder geführt, hat mich wundervolle Menschen kennen lernen lassen – und hat mich letztlich zu mir selbst geführt.

Das Singen machte es möglich ,mein „Innerstes“ nach „Außen“ zu kehren , alle Gefühle auszudrücken und wurde meine beste Therapie, alte Traumen zu heilen.
Mit knapp 50 Jahren, kam in mir der Wunsch auf, eigene Stücke zu schreiben. Es sollten Lieder entstehen, die Mut machen, Neues zu wagen, mehr Achtsamkeit und Liebe in sich zu erwecken und dem „Moment“  mehr Aufmerksamkeit zu schenken.

„Einfach Ich“ lautete daher der Titel meiner ersten Solo-CD, die 2012 erschien.  
2014 folgte das zweites Album „Herzkraft“, ebenfalls wieder ein Wegbegleiter auf der Reise nach „Innen“. Damit  wir uns erinnern mögen, wer wir wirklich sind, kostbare Wesen mit unendlicher Schöpferkraft.

Mit meinem 3. Album, „Wofür brennst Du“, schließt sich nun der Kreis. Es ist mein tiefstes Bedürfnis, Menschen musikalisch anzuregen, der Sehnsucht ihres Herzes nach Liebe und Glück zu folgen und zu Erkennen, dass diese NUR im Innen zu finden sind.

Ute Ullrich

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Wofür brennst Du
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Ute Ullrich

Wofür brennst Du... es schliesst sich der Kreis.

Mit ihrem 3. Album, „Wofür brennst Du“, schließt sich nun der Kreis. Es ist mein tiefstes Bedürfnis, Menschen musikalisch anzuregen...

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Herzkraft - Ute Ullrich
Herzkraft
Herzkraft - Ute Ullrich
Ute Ullrich
 

HerzkraftMal sanft, mal kraftvoll

„Raus aus dem Kopf, hinein ins Herz“, das ist der Leitfaden des 2. Albums ‚“Herzkraft“, der sich durch 12 neue Songs, mal sanft, mal kraftvoll zieht.

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